Dobermann Tagebuch

Meine Erlebnisse mit Max

Dobermann & andere Hunde

Mit Reflektorleine und blinkenden Anhängern sicher durch die dunkle Jahreszeit

Am 7. November 2013 von webmaster geschrieben
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Die Uhr ist umgestellt. Eine Stunde zurück bedeutet dabei auch, dass es nun abends schon sehr dunkel ist. Als Hundebesitzer hat man zwei Optionen: Variante Eins heißt, man geht abends eine Stunde früher mit der Fellnase raus. Für den Hund hat das den Vorteil, dass er sich nicht umstellen muss und die gewohnte Zeit beibehält. Konsequenterweise würde das aber bedeuteten, dass sich der Hundebesitzer auch morgens eine Stunde früher aus dem Bett schälen muss, um die gewohnten Zeitfenster beizubehalten. In einigen Wochen wird es aber auch um die gewohnte Abenduhrzeit bereits dunkel sein. Also bleibt Variante Zwei: Es wird abends bei der Gassirunde später und entsprechend dunkel.

Für uns bedeutet das, dass wir auf unseren geliebten Waldweg verzichten müssen. Selbst mit Taschenlampe wäre der Weg eine einzige Stolperfalle, da nicht eine einzige zusätzliche Lichtquelle am Wegesrand zu finden ist. Schon allein aus diesem Grund mag ich die kalte und dunkle Jahreszeit nicht wirklich.
Max und ich nutzen den Winter abends immer dazu das Wohngebiet zu erkunden. Zugegeben: Ich mag es die bunten Lichter in den Fenster zu sehen; flackernde Kerzen; erste Weihnachtssterne oder einfach nur hell erleuchtende Wohnzimmer, die einen Einblick auf die Lebenswelt ihrer Bewohner zulassen. Doch für Max? Muss es nicht langweilig sein entlang der Straße an Hausecken zu schnupper, kaum Grün unter den Füßen?

Was mir aber hauptsächlich zu denken gibt ist der Sicherheitsaspekt. Es gilt Straßen zu überqueren und recht uneinsichtige Wege zu passieren. Mit einem schwarzen Hund in der Dunkelheit ist das wirklich ein Problem. Für Menschen gibt es eine Reihe von reflektierender Kleidung mit eingenähten Reflektorstreifen oder auch Warnwesten, die man sich schnell überziehen kann. Selbst Schuhe lassen sich schnell damit ausstatten. Doch der Dobi vorweg an der Leine, den sieht der Autofahrer sicherlich nicht oder erst reichlich spät. Grund genug einmal durch den Fachhandel online zu stöbern. In den letzten Jahren ist das Angebot recht groß geworden. Zum Standard jedes Shops gehört mittlerweile die Reflektorleine. Diese ist zumindest dann sichtbar, wenn sich ein Auto mit Scheinwerfern nähert und bietet so schon ein gutes Maß an Sicherheit für den Vierbeiner. Problematisch ist es bei Radfahrer, denn deren Radbeleuchtung reicht kaum aus, um die Leien reflektieren zu lassen. Ist dann die Straßenbeleuchtung spärlich, ist es gut, wenn Hund zusätzlich ein blinkendes Halsband trägt. Um sich den Kauf eines neuen Halsbandes zu sparen, gibt es auch einzelne Anhänger, die am Halsband befestigt werden können. So ausgestattet kommen Max und ich sichtbar durch die dunklen Monate.

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