Dobermann Tagebuch

Meine Erlebnisse mit Max

Dobermann & andere Hunde

Der Dobermann

Am 5. August 2012 von webmaster geschrieben
Keine Kommentare · Dobermann

Der Dobermann ist eine von der Organisation Federation Cynologique Internationale, kurz FCI, anerkannte Hunderasse. Benannt wurde die Rasse nach dem Züchter Friedrich Louis Dobermann im 19. Jahrhundert. Er paarte damals seine Hündin – die nicht zur der Rasse der Schäferhunde oder Pinscher gehörte – mit einem Fleischerhund. Vorstellen kann man sich den Fleischerhund als eine Art Vorläufer des Rottweilers. Aus dieser Paarung entstand schließlich die Rasse des Dobermanns.

Allgemeine Informationen rund um den Dobermann
Der Dobermann gilt sowohl als ein Familienhund wie auch als Begleithund. Da die Hunderasse sehr wachsam ist, wird er auch von der Polizei als Polizeihund eingesetzt, was dem Hund wiederum den Namen Gendarmenhund einbrachte. Der Dobermann ist somit eine Wachhunderasse wie auch eine Arbeits- und Gebrauchsrasse. Visuelle Merkmale eines Dobermanns ist das glatthaarige schwarze oder dunkelbraune und glänzende Fell mit rotbraunen Abzeichen. Pinschergroße Ohren runden das Bild ab. In den letzten Jahrzehnten wurden beim Dobermann Ohren und Rute oft kupiert – dies ist jetzt jedoch in den meisten europäischen Ländern verboten.

Charakter, Größe und Problematik
Der Dobermann ist ein familenfreundlicher, sensibler, kinderlieber und friedlicher Hund. Er ist wachsam und folgt gerne. Außerdem ist er treu. Jedoch wird er in dem Bundesland Brandenburg als Listenhund geführt. Listenhunde werden rassenbedingt als gefährlich eingestuft. In der Schweiz braucht der Halter eine Bewilligungsbescheinigung zur Haltung dieser Hunderasse. Doch es kommt auf die richtige Erziehung an, denn der Hund ist von Natur aus freundlich. Bei der Fütterung sollte darauf geachtet werden, dass der Hund nicht aufgrund seines Verlangens gefüttert wird. Ist man mit dem Hund unterwegs, so soll der Halter als erstes durch Türen und Wege gehen, denn dass macht dem Tier die Reihenfolge im „Rudel“ deutlich. Somit ist der Halter der Rudelführer und behält die Oberhand. Gehen an der langen Leine ermöglicht herauszufinden, ob der Hund tatsächlich „bei Fuß“ geht. Spiele wie das Tauziehen sollen vermieden werden, denn bei jungen Tieren kann sich der Kiefer dadurch verformen und das Tauziehen sieht der Hund auch als Machtspiel an. Und last but not least: Belohnt werden soll der Dobermann, wenn er einem Kommando gefolgt ist, denn da freut sich die friedliche Hunderasse.

Tags:

0 Kommentare bis jetzt ↓

Die Kommentare sind geschlossen.