Dobermann Tagebuch

Meine Erlebnisse mit Max

Dobermann & andere Hunde

Leckere Hundekekse selbst gebacken

Am 1. November 2012 von webmaster geschrieben
1 Kommentar · Erlebnisse

Zugegeben, es erscheint auf den ersten Blick etwas seltsam, aber ich backe für meinen Hund. Warum auch nicht? Für meine Kinder tue ich das ja schließlich auch und Max ist mein gefühlt erstes Kind. Am liebsten backe ich Leberkekse. Nicht wegen der Zubereitung, sondern weil die Wohnung so herrlich danach duftet und Max immer sehnsüchtig vor dem Backkofen ausharrt und seine Vorfreude so herrlich zu beobachten ist.

Ich habe sogar Ausstechformen für Hunde. Kekse in Form eines gern bewässerten Hydranten oder in Knochenform sind witzig. Am liebsten mag ich aber Ausstecher in Hundeform. Auf dem Weihnachtsmarkt habe ich vor Jahren eine Dobermann-Ausstechform gekauft, lange bevor Max überhaupt bei mir war. Max bekommt also Leberkekse in Form seines eigenen Umrisses. Für alle, die Ihrem Hund auch gern etwas Gutes tun wollen hier unser Lieblingsrezept, vollkommen frei von Geschmacksverstärkern, Zucker und Konservierungsmittel:
Ein Stück Leber vom Rind (oder mehrere Stückchen Hühnerleber) wird püriert und anschließend mit einem Ei und Vollkornmehl (Weizen, Dinkel oä.) vermengt solange bis ein Teig entsteht, den man 1 cm stark ausrollen und ausstechen kann. Alternativ können auch kleine Kugeln geformt werden. Die Kekse werden im Backofen bei 180 Grad etwa 20 Minuten gebacken.

Manchmal mische ich noch geraspelte Möhren oder einen Esslöffel Honig darunter. Ich mag den Geruch gebackener Leber sehr, auch wenn ich selber kein Fleisch esse. Die Kekse sind schnell zubereitet und Max mache ich damit eine riesige Freude. Falls ich für unseren Leckerchenball eine neue Füllung benötige, dann fertige ich kleine Kügelchen, die in die Öffnung passen. Die Kekse halten nach dem vollständigen Auskühlen in einer Blechdose mehrere Wochen.

Gestern war bei uns Backtag. Max hat vorsorglich seinen Leckerchenball vor den Backofen gerollt und gewartet. Das erste Keks habe ich für ihn pusten müssen, er hätte sich sonst verbrannt so gierig wie er war … Noch lange nach dem Backen hing der verführerische Duft der Leberkekse in der Luft und Max hat letzte Nacht wohl deshalb in der Küche geschlafen. Positiver Nebeneffekt: Ich brauche beim Gassi gehen keine Leine mehr, denn Max weicht mir und meiner Tasche voller Leberkekse keinen Schritt von der Seite.

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1 Kommentar bis jetzt ↓

  • Sandra&Gado

    da hier noch niemand etwas hinterlassen hat und ich mein Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekomme bei dem Gedanken, wie unser Dobermann ebenso wie Max vor dem Ofen sitzen würde beim Anblick von Leber-Cookies 😉

    *rezeptgemerktundausprobiert*

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