Dobermann Tagebuch

Meine Erlebnisse mit Max

Dobermann & andere Hunde

Max genießt Familienanschluss

Am 19. Dezember 2012 von webmaster geschrieben
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Ich war letztes Wochenende wieder unterwegs. Ganz spontan wurde ich eingeladen zu einem Interviewtermin nach Wien mit einem anschließenden Geschäftsessen. Da der Termin auf einen Freitag fiel, hatte ich mich entschlossen, noch das Wochenende in Wien zu verbringen. So kurz vor Weihnachten wollte ich den Weihnachtsmarkt in Wien genießen und die Zeit zum Bummeln nutzen.

Max sollte selbstverständlich mitkommen, denn ohne ihn reise ich in den seltensten Fällen. Sorgen bereitete mir der Freitagabend: Zum Interviewtermin konnte ich ihn nicht mitnehmen. Der Termin sollte im Studio eines Radiosenders stattfinden und auch, wenn es sich nicht um ein Live-Interview handeln sollte, wollte ich mir gar nicht ausmalen wie die Radio-Crew reagieren würde, wenn ich meinen Dobermann mitbringen würde. Außerdem wollte ich nicht in Sorge leben, ob Max winseln würde, sobald das Tonbandgerät aufzeichnete. Auch beim anschließenden Geschäftsessen mit wollte ich Max nur ungern dabei haben. Er ist in solchen Momenten zwar lieb und gehorsam aber ich hatte Angst meine Gegenüber, auf die ich beruflich zukünftig baue, mit meinem schwarzen Riesen zu verschrecken.

Mein erster Gedanke war das Auto. Als Max noch ein Welpe war, hatte ich ihn in solchen Situationen im Auto gelassen. Er lag dann in seiner Hundebox, an seine Wärmeflasche gekuschelt. Das, was lustig klingt, hielt ich bei winterlichen Außentemperaturen unter Null für absolut notwendig. Diese altbewährte Lösung schien mir diesmal aber nicht passend, weil ich weder abschätzen konnte, wie lange sich das Essen hinziehen würde, noch vorher sagen konnte, ob sich daraus noch weitere abendfüllende Punkte ergeben würden, zu denen ich aus beruflichen Gründen schlecht nein sagen könnte. Dann kam mir die Idee: Eine Hundepension in Wien wäre doch optimal! Die hundepension-wien.at bot mir die perfekte Lösung, die für mich eine liebevolle Betreuung mit Familienanschluss und langem Spaziergang für Max hieß.

Nie zuvor hatte ich Max in einer Hundepension abgegeben. Meine Vorstellungen kreisten im Vorfeld um ein Hotel mit Rezeption, an der die Hunde in Empfang genommen wurden. Und witziger Weise hatte ich eine spaßige Freude daran mir vorzustellen, wie Max in einen Hundebademantel gehüllt in den Wellness- und Spa-Bereich geführt würde. Und so gern ich ihm das gegönnt hatte, war die Realität handfester und mir letztlich auch angenehmer. Eine liebevolle Betreuung, als würde Max zu Freunden gehen, die sich auf ihn freuen und darauf mit ihm Zeit zu verbringen. Das gute Gefühl, das bei mir die gesamte Zeit während meiner Termine zurückblieb, bestätigte mir meine sehr gute Lösung.

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