Dobermann Tagebuch

Meine Erlebnisse mit Max

Dobermann & andere Hunde

Mit unserem Max auf Usedom

Am 26. September 2012 von webmaster geschrieben
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Endlich ist es soweit: Urlaub. Wir haben in diesem Jahr wieder eine Woche an der Ostsee gebucht, Usedom. Zumindest haben wir uns schon einmal den Stress der Suche nach einer Unterkunft, in der Hunde erlaubt sind, gespart und die bewährte vom Vorjahr wieder gebucht. Man meint es nicht, aber selbst an einer typischen Hunde-Urlaubsregion wie der Ostsee ist es ausgesprochen schwierig eine Ferienwohnung oder ein Hotel mit Hund zu finden. Deshalb war ich auch überhaupt nicht verblüfft als mich im letzten Jahr – mit traurigem Blick auf Max – eine Dame im noblen Ahlbeck nach unserer Unterkunft fragte. Sie hatte ihren Hund zu Hause lassen müssen, weil er in keinem Hotel geduldet wurde…

Die bewährte Bleibe hat aber auch ihre Schattenseite. Zumindest ist sie der Grund, warum der Urlaub im letzten Jahr Max noch in schlechter Erinnerung sein dürfte. Bei mir ist es zumindest so: Zwar waren wir oft am Hundestrand aber Max musste angebunden neben unserer Decke sein Dasein fristen. Was hat der arme Kerl zehn lange Tage vor sich hin gewinselt! Kein Toben im Sand mit anderen Hunden, kein Tollen im Wasser. Und warum? Weil Max ein kleiner Unglücksrabe ist. Gerade angekommen, konnte er es nach der achtstündigen Fahrt nicht erwarten und sprang beim Öffnen der Autotür sofort aus dem Wagen – mitten in eine Dornenhecke, vermutlich angereichert um Glasscherben. Wer pflanzt denn auch so etwas als Begrünung für eine Terrasse an der Ferienwohnung? Der Fußballen war so tief und groß aufgeschnitten, dass wir sofort wieder ins Auto gestiegen sind und ab zum Tierarzt.

Ich wollte es nicht wahrhaben aber das, worauf mein Mann mich auf der Fahrt vorbereitet hatte, traf uns dann: Mit einer blau eingebundenen Pfote bekam Max die kompletten zehn Tage Urlaub Badeverbot … Um sicher zu gehen, dass er auch wirklich nicht ins Wasser rennt und der gerade heilende Ballen aufweicht, musste er also angebunden am Strand liegen. Armer Kerl! Vor allem, weil auch Spazierengehen auf drei Pfoten nicht wirklich Spaß macht… Was ein Urlaub!

Am letzten Tag hatte ich Mitleid und habe ihm die Pfote abgebunden, es für gut befunden und Max durfte ins Wasser. Aber das hat seinen Urlaub nicht mehr wirklich gerettet. In diesem Jahr habe ich beim Aussteigen extrem aufgepasst. Und was sehe ich: Die unglückliche Dornenhecke direkt vor der Unterkunft ist nicht mehr da! Gefahr gebannt. Dann steht einem Hunde-Bade-Urlaub nun hoffentlich nichts im Wege und wir starten in eine tolle Woche.

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