Dobermann Tagebuch

Meine Erlebnisse mit Max

Dobermann & andere Hunde

Was bei Max in den Napf darf

Am 7. Dezember 2012 von webmaster geschrieben
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Max wird schon fast seit er bei mir eingezogen ist gebarft. Zuerst hatte ich ein Premiumtrockenfutter, das sich bereits bei dem Hund meiner Mama „bewährt“ hatte. Das heißt: Ich kannte nichts anderes. Max kratzte sich anfangs ständig. Flöhe waren es nicht; der Tierarzt fand keinen Grund. Ich wechselte zu einem anderen Trockenfutter, auch nicht besser. Noch dazu störte mich der ewig saure Geruch.

Dann habe ich angefangen mich intensiv mit dem Thema Hundeernährung zu befassen. Schnell war mir klar – ich esse keine Fertigprodukte, warum dann mein Hund?! Aus dieser Erkenntnis kam ich zum Barfen. Doch biologisch artgerechte Ernährung ist mehr als rohes Fleisch mit Gemüse. Als wirklich hilfreiche Quelle, gerade in der Anfangszeit des Barfens, hat sich www.barfinfo.de erwiesen. Besonders wichtig ist es die Dinge zu kennen, die für einen Hund schädlich sind. Anfangs wurde ich häufig mit den typischen Fragen konfrontiert, wie beispielsweise ob denn rohes Fleisch und der darin enthaltene Anteil an Blut nicht eine blutrünstige Bestie aus meinem Hund machen würden. Quatsch! Nicht diese Dinge sind für den Hund gefährlich, sondern die für uns banalen Lebensmittel wie Zwiebel, Knoblauch, Weintrauben und Produkte daraus wie Rosinen.

Max geht es mit der frischen Ernährung super, das Kratzen war nie wieder ein Thema. An der Ernährung verändere ich dennoch hin- und wieder einige Sachen. Anfangs hatten wir einmal die Woche einen Fischtag und einen vegetarischen Tag. Letzteren mochte Max nie sonderlich. Beides haben wir in der Strenge inzwischen abgeschafft. Fisch gibt es, wenn wir auch welchen essen. Auch die Knochenfütterung habe ich inzwischen überdacht. Ersatzweise bekommt Max inzwischen Eierschalenpulver, das lässt sich besser dosieren. Überwiegend verfüttere ich Max Rindfleisch. Es kommt bei ihm aber auch Ziege, Reh und Hirsch in den Futternapf. Max´ hervortretenden Rippen konnte ich gut mit zusätzlichem Lammfett entgegen wirken, besonders im Winter. Das ist der entscheidende Vorteil des Barfens – einmal intensiv mit der Ernährung des Hundes auseinander gesetzt, ist es möglich, auf die individuellen Bedürfnisse zu reagieren und individuelle Aktivität und ein Zuviel oder Zuwenig an Gewicht zu berücksichtigen.

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